Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO

an Kraftfahrzeugen und Anhängern zur Erlangung der amtlichen Prüfplakette wird von unseren qualifizierten Ingenieuren durchgeführt.

Unsere Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ. Sie setzen u. a. die in § 29 StVZO gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen für Verkehrssicherheitsprüfungen um und handeln damit im hoheitlichen Auftrag.

Seit dem 01.12.1999 gibt es keine Toleranz mehr auf die Überschreitung der Hauptuntersuchungsfrist. Damit Sie nicht irgendwann eine Mängelkarte hinter den Scheibenwischern Ihres Fahrzeugs vorfinden achten Sie auf die Daten die Ihnen die Prüfplaketten auf dem vorderen und hinteren Kennzeichen anzeigen. So zeigen Ihnen die Plaketten auf dem Kennzeichen die Termine für die nächste Haupt- und Abgasuntersuchung, deren Farben zusätzlich das Jahr der nächsten Untersuchung an.

 

 

Die Farben der Plaketten und ihre Bedeutung.
(Die Abfolge der Farben wiederholt sich alle sechs Jahre.)

Gelb:
2009
Braun:
2010
Rosa:
2011
Grün:
2012
Orange:
2013
Blau:
2014

 

Nachweis einer Hauptuntersuchung ersetzt aufwändiges Vollgutachten

Mit der "Neuordnung des Rechts der Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr" hat die Bundesregierung das "Prüf- und Zulassungsverfahren von Fahrzeugen im Straßenverkehr" vereinfacht und beschleunigt. Prüfer aller anerkannten Kfz-Prüfinstitutionen - und damit auch die Prüfingenieure der GTÜ - können nun Fahrzeuge, die länger als 18 Monate abgemeldet waren, im Rahmen einer Hauptuntersuchung gemäß § 29 StVZO (HU) prüfen. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die bereits vor dem 1. März 2007 stillgelegt wurden. Damit ist der Weg frei für eine Wiederzulassung ohne aufwändiges "Vollgutachten" durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Durch diese neue Regelung, die seit dem 1. März 2007 gilt, wird unnötiger Aufwand vermieden, Kosten gespart und mehr Bürgernähe praktiziert. Außerdem kann die Wahl der Prüforganisation nun frei erfolgen.

Verweis: StVZO §29

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SicherheitsprÜfung (SP) nach § 29 StVZO

Kraftomnibusse (KOM), Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Zugmaschinen sowie schwere Anhänger unterliegen seit dem 1. Dezember 1999 der Pflicht zur Sicherheitsprüfung (SP), deren Zeitabstände je nach Fahrzeugart variieren. Sie ist an die Stelle der ehemaligen Zwischenuntersuchung (ZU) und Bremsensonderuntersuchung (BSU) getreten.

Prüfgrundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen des § 29 und Anlage VIII der Strassenverkehrs Zulassungs-Ordnung (StVZO) sowie die Richtlinie zur Durchführung der SP nach dem gleichnamigen Paragraphen.

Als sichtbares Zeichen für die bestandene Prüfung wird Ihr Fahrzeug mit einer entsprechenden Prüfmarke auf dem SP-Schild versehen, anhand deren der Monat und das Jahr des Fristablaufs für die nächste SP zu erkennen sind.

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Untersuchung des Motor- und Abgasmanagement (UMA)

GTÜ informiert: AU-Plakette entfällt ab 1. Januar 2010. Abgasuntersuchung wird in Hauptuntersuchung integriert. Künftig nur noch eine Plakette am Fahrzeug.


Die Abgasuntersuchung (AU) an Fahrzeugen hat durch die mehrfach verschärfte Abgasgesetzgebung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ab 1. Januar 2010 ist die „Untersuchung des Motormanagement- und Abgasreinigungssystems“ – wie sie in Zukunft heißt – ein fester Bestandteil für alle abgasuntersuchungspflichtigen Fahrzeuge und wird in die Hauptuntersuchung (HU) integriert. Nur wenn das Fahrzeug auch die Untersuchung der Abgase besteht, erhält es künftig die HU-Plakette auf dem Kennzeichen. Die alte AU-Plakette auf dem vorderen Kennzeichen entfällt ersatzlos. Darauf weist die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hin.

Die neue Untersuchung als Bestandteil der HU darf wie bisher auch von den amtlich anerkannten Überwachungsorganisationen wie der GTÜ durchgeführt werden. Bei der Hauptuntersuchung führt der Prüfingenieur auch die Untersuchung der Abgase durch, es sei denn, ihm wird der Prüfnachweis einer anerkannten AU-Werkstatt vorgelegt. Die Untersuchung der Abgase darf maximal einen Monat vor dem auf der HU-Plakette angegebenen Monat durchgeführt worden sein.

Zeitabstand der Untersuchungen

Ottomotor ohne Katalysator  24 Monate  
  ungeregelter Katalysator 24 Monate  
  geregelter Katalysator 24 Monate *) Taxen und Mietwagen: 12 Monate
Dieselmotor bis 3,5 t zul. Gesamtgewicht 24 Monate *) Taxen und Mietwagen: 12 Monate
  über 3,5 t zul. Gesamtgewicht 12 Monate  

*) bei PKW ist die erste AU erst 36 Monate nach Erstzulassung erforderlich.

Nach erfolgter Abgasuntersuchung erhalten Sie in jedem Falle ein Prüfprotokoll, aus dem das Ergebnis der Untersuchung hervorgeht. Bei einem positiven Prüfungsergebnis klebt der Prüfer die entsprechende sechseckige Prüfplakette auf das vordere Kennzeichen Ihres Kraftfahrzeuges.

Bitte bewahren Sie die Prüfbescheinigung auf, da sie bei der Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO dem Prüfer vorzulegen ist.

Verweis: StVZO §47a

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Änderungsabnahmen nach § 19 (3) StVZO

Bei nachträglichen baulichen Veränderungen an Fahrzeugen (z.B. Tieferlegungen, Anhänger, Kupplungen, Spoiler, Sonderräder, Sportauspuffe, Leistungskits etc.) ist eine Änderungsabnahme erforderlich.

Mit dieser Prüfung erhalten Sie durch Eintragung in Ihre Fahrzeugpapiere den Nachweis dafür, dass die für die Änderung bestimmten Teile ordnungsgem�� angebaut sind und die Betriebserlaubnis sowie der Versicherungsschutz nicht erlischt.

Vor allem auf junge Leute übt die Tuning-Szene einen ganz besonderen Reiz aus. Man will auffallen und nicht selten werden erhebliche Mittel aufgebracht und tief in die Tuning-Trickkiste gegriffen.

Denn der Gesetzgeber regelt, was zulässig ist und was nicht. Bei vielen Änderungen am Fahrzeug erlischt in aller Regel dessen Betriebserlaubnis, wenn der Umbau nicht durch eine Prüfinstitution wie die Fa. Heim abgenommen wird.

Verweis: GT�

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